Die wichtigste Sache, wenn du dein Leben verändern willst

 

 

Ich kenne es selbst nur allzu gut von früher. Es gab Menschen, die mir unbedingt weiterhelfen wollten. Sie wollten mein Leben verändern oder mich auf die richtige Spur bringen. Die einen wollten mir mein damaliges Studium schmackhaft machen, die anderen hatten Ideen, wie ich zukünftig mein Geld verdienen könnte und wollten mir eine neue Richtung aufzeigen. Ich versuchte mir einzureden, dass diese Optionen super für mich sind. Nur fühlte es sich nicht danach an. Nichts davon wollte ich, da es nicht das Richtige für mich war. Heute weiß ich das. Damals wusste ich das nicht.

Eine gute Freundin von mir plante seit einer Weile sich selbstständig zu machen. Sie läuft für ihr Leben gerne und wollte das zu ihrem Business machen. Sie wollte Reisen in den USA anbieten, die Laufen als Schwerpunkt gehabt hätten und Menschen mit dem selben Interesse vereint hätten. Aber irgendwie hatte sie keine Energie neben ihrem normalen Job ihr Business aufzubauen.

Nun kam ihr Kindheitstraum wieder in ihr hoch. Sie bewarb sich umgehend für den Job bzw. das Training und ist bereit jegliche Energie dafür aufzuwenden. Bei der ersten Businessidee war ihr Herz nicht dabei, bei der anderen Sache aber schon. Es fühlt sich anders an einem Herzensprojekt nachzugehen. Herausforderungen werden gemeistert, anstatt Ausreden zu finden.

 

Veränderung kommt von Innen 

Bevor du selbst etwas nicht wirklich willst, kann dir auch keiner helfen. Kein Ratgeber, kein Coach, kein Freund und auch nicht deine Familie. Denn kein Mensch kann dir zu Veränderung verhelfen, wenn du es selbst nicht wirklich willst. Wenn du dein Leben verändern willst, musst du es selbst anpacken.

Es gibt Menschen, die sich im Fitnessstudio anmelden und glauben, dass es damit getan ist. Ich hab es früher auch gemacht und hab mich dann einmal im Monat hingezwungen. Es war die reinste Geldverschwendung, da ich selbst absolut keine Lust darauf hatte.

Andere wollen gerne reisen, sind aber nicht bereit dazu mehr zu arbeiten, weniger Geld auszugeben oder ihre Prioritäten zu verschieben und jammern dann, dass ihnen das Geld zum reisen fehlt. Was letztendlich fehlt ist der Wille! Reisen geht aber auch mit wenig Geld.

 

Andere zu ihrem Glück zu zwingen, funktioniert nicht

Du hast sicherlich auch Menschen in deinem Leben, denen du gerne helfen würdest. Doch klappt das meistens leider nicht. Egal, wie schlecht es einem Menschen auch geht, du kannst sie zu nichts zwingen. Sie müssen es selbst wollen und bereit für Veränderung sein.

Manchmal versuchen wir auch andere zu etwas zu überreden, da wir glauben, dass es ihnen gut tun würde. Jemanden zu etwas zu überreden, was er eigentlich nicht will kann aber nicht funktionieren. Jeder von uns kennt es aus der Kindheit und weiß, dass es oft in die andere Richtung ausschlägt – egal, wie gut gemeint es auch ist.

Veränderung kommt erst wenn du keine Ausreden mehr findest und es sich richtig anfühlt. Denn wenn du bereit bist etwas zu verändern, dann wirst du es auch tun und deinen Fokus nur darauf ausrichten. 

Wenn du etwas in deinem Leben verändern möchtest, musst du es auch wollen.

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Kommentare

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  1. Suzanne 1 Jahr ago

    Hallo Eve,

    da hast Du mal wieder sowas von Recht 🙂 Habe heute Morgen erst darüber nachgedacht, warum manche Menschen einfach nichts verändern, obwohl sie sich die ganze Zeit beschweren.

    Ich glaube wichtig ist, zu verstehen, dass Veränderung von innen kommen muss, wie Du schon sagst und auch besonders: dass man selbst Verantwortung für sein Leben übernehmen muss.

    Viele Menschen, die unzufrieden sind, geben gerne den Umständen schuld daran, dass ihr Leben nicht so ist, wie sie es sich wünschen. Klar, das stimmt auch bei einigen, nicht jeder hat alle Chancen und Möglichkeiten. Aber bei ganz vielen ist es auch einfach Bullshit.

    Was uns bleibt, wenn wir solchen Menschen „helfen“ möchten, ist, es einfach vorzumachen und zu zeigen, dass man erstmal loslegen muss 😀

    Alles Liebe
    Suzanne

    • Mischa 1 Jahr ago

      Jetzt wollte ich kommentieren, aber die liebe Suzanne hat meine Worte schon niedergeschrieben 😉
      Ich musste es auch erst lernen, dass ich niemanden therapieren oder zu seinem Glück zwingen kann. Ich kann nur Vorbild für andere sein, alles andere muss sich entwickeln (oder auch nicht). Nachdem ich keine schlauen Ratschläge mehr erteile, setze ich harmlos wirkende Fragen als neuen Reizpunkt. Da erkennt man recht schnell aufgrund der Reaktion die wunden Punkte und manchmal ergibt sich dann ein sehr gutes Gespräch daraus. Manchmal flüchten meine Gegenüber auch, das ist dann auch okay. Habe ich ja früher nicht anders gemacht 🙂

      Liebe Grüße
      Mischa

      • Suzanne 1 Jahr ago

        😀 Mischa 🙂 Aber kennst Du es auch, dass Leute sich persönlich angegriffen fühlen, weil Du jetzt Dein Ding machst? Mir wurde schonmal „durch die Blume“ unterstellt, dass ich Leuten vorschreiben will, wie sie zu leben haben. Dabei sage ich doch nur, was ich will, wie ich es anstelle und was mir dabei geholfen hat. Trotzdem gibt es (zum Glück wenige Menschen), die sich davon angegriffen fühlen, wenn ich sage, dass man sehr viel verändern kann, wenn man bereit dazu ist…

  2. Madeleine 1 Jahr ago

    Hallo Eve,
    ich verfolge sehr gerne deinen Blog und wenn ich Zeit dazu finde lese ich deine Beiträge. Ich stimme dir voll und ganz mit dieser Ansicht zu. Doch was ist, wenn man zwar den Willen hat etwas zu ändern, aber nicht weiß, welchen Weg man gehen soll?
    Mein Mann und ich sind in Hinsicht von materiellen Dingen vollkommen zufrieden. Wir sind weit gekommen und können uns vieles leisten, was wir gerne hätten.. Doch das macht mich einfach nicht glücklich! Was soll ich mit den ganzen Sachen, wenn mein Herz nicht richtig schlägt? Meine Kinder machen mich auch glücklich und ich liebe sie über alles, keine Frage! Doch ich weiß, tief in mir, dass es nicht das gewesen sein kann. Dass für mich noch etwas wartet, was mich vollkommen glücklich macht und vor allem etwas, dass mich ausgeglichen und mit mir im Reinen werden lässt. Ich spüre, dass da etwas fehlt in meinem Leben… Doch was?
    Ich will raus aus Deutschland, ich will weg von dem Bürojob, ich möchte etwas machen, dass mir ermöglicht viel draußen zu sein. Ich brauche Sonne! Viel Sonne! Damit meine Seele leben kann. Ich möchte nicht im Büro sitzen und dem Leben draußen zuschauen, wie es an mir vorbei zieht, ich möchte mittendrin sein!

    Doch wo gehöre ich hin? Wo ist unser Platz in dieser Welt? Was ist meine Bestimmung?

    Ich habe den Willen etwas zu ändern, doch weiß nicht, wohin mich meine Füße tragen sollen…

    Liebe Grüße Madeleine

    • Author
      Evelin Chudak 1 Jahr ago

      Liebe Madeleine,
      genau mit diesem Thema beschäftige ich mich ganz ausführlich dieses Jahr!
      Mich begleitete diese Frage bzw. dieses Stückchen Leere, das gefüllt werden möchte auch jahrelang. Seinen Weg zu finden ist sooooo wichtig zum glücklichsein!! Werde zu diesem Thema noch dieses Jahr ein Buch füllen 😀
      Mich hat tatsächlich viel Ruhe, Meditation und Mut wieder auf den richtigen Weg gebracht.
      Was wolltest du denn früher machen, bevor du im Büro gelandet bist?
      LG
      Eve

      • Madeleine 1 Jahr ago

        Danke für deine Antwort 🙂 Das Buch muss ich mir dann unbedingt holen 😀
        Ich war schon immer auf der Suche nach dem richtigen Job für mich. Ich wollte schon immer unbedingt etwas kreatives mit Abwechslung machen… Meine Träume lagen bei Modedesignerin, Fotografin oder auf eine Kunsthochschule gehen und dann sehen, wo es mich hinbringt.. Und so wie du schreibst, wurde mir meist von irgendeinem davon abgeraten und ich war noch sehr jung und glaubte natürlich den Ratschlägen… Also suchte ich mir einen Bürojob, indem ich wenigstens etwas kreativ sein konnte… So kam ich bis zur Juniorprojektkleiterin im Eventbereich… Wenn große Projekte anstanden war ich auch immer mit Herzblut dabei, arbeitete auch gerne bis in die Nacht hinein und war vollkommen happy und zufrieden, wenn die Veranstaltung rum war und der Kunde zufrieden… Doch in der Nebensaison langweilte ich mich und ich hatte dann ständig den Drang einfach aus diesem Büro zu rennen um draußen zu sein und das Leben zu beobachten… Jetzt mit zwei Kindern liegt die Wahrscheinlichkeit bei 10% dass ich wieder einen Job in dieser Branche bekomme und wenn dann bekomme ich nur die kleinen, „langweiligen“ Projekte, da ich ja nur halbtags einsatzfähig bin…

        Wenn mir jetzt einer sagen würde, du kannst jetzt genau das machen, was du gerne möchtest, du brauchst dich nicht um das Geld zu sorgen etc… Dann würde ich unsere Taschen packen, ein geeignetes Wohnmobil besorgen und erst einmal eine 6 monatige Reise mit meiner Familie machen… Ich bin mir sicher, hinterher ist man sich um einiges klarer, welchen Weg man gehen möchte… Und ein kleines bisschen Träume ich von einem kleinen, familiären Campingplatz mit einem Hauch von Hippie-Dasein und mit einer guten Portion Yoga…. Doch dann kommt direkt der Gedanke auf: Und wenn es dich auch nicht erfüllt? Und somit wären wir wieder beim Thema 😛

  3. Alexandra 1 Jahr ago

    Liebe Eve,

    vielen Dank für diesen Beitrag.

    Ich möchte seit Jahren etwas ändern, aber es geht mir alles zu langsam. Es sind so kleine Minischritte und manchmal sogar wieder Schritte zurück in alte Verhaltensmuster.

    Ich kann gut nachvollziehen wie es deiner Freundin erging, denn ich versuche auch mir neben dem ,richtigen‘ Job weitere Standbeine, die es mir erlauben ortsunabhängig zu arbeiten (als Yogalehrerin und Virtuelle Persönliche Assistentin), aufzubauen. Und das ist wirklich anstrengend.

    Aber ich habe das Ziel, dass ich mir dieses Jahr zu Weihnachten selbst einen Hund schenke und durch das ortsunabhängige Arbeiten ihm so viel Zeit geben kann, um mich optimal um ihn kümmern zu können.

    LG Alex

    • Author
      Evelin Chudak 1 Jahr ago

      Liebe Alex,
      ich mache manchmal auch nur Minischritte oder gar keine. Ich finde das aber vollkommen ok, solange ich Minischritte oft vorhanden sind 🙂
      Wenn du es möchtest, wirst du auch bald hinkriegen nur noch als Yogalehrerin und VA zu arbeiten! Und den Plan mit dem Hund finde ich super 🙂
      Ich wünsch dir alles Gute auf deinem Weg!
      LG
      Eve

  4. Ruhrstyle 1 Jahr ago

    Ich denke, dass in unserer Gesellschaft eine falsche Prioritäten-Setzung stattfindet. Von Kindheit an, werden wir auf ein bestimmtes Ziel abgerichtet: möglichst erfolgreich sein. Leider ist Erfolg hierzulande gleichgesetzt mit Geld und am besten auch noch Einfluss.

    Bereits in der Grundschule lernen die Kinder, dass man Erfolge im Sinne von schulischer Leistung erzielen muss, um etwas zu erreichen. Dafür musst man sich aber strikt an die vorgegebenen Regeln bzw. den Schulplan halten. Wieviel Platz zur freien Entfaltung soll da bleiben, wenn Kreativität nicht zugelassen wird und alles lediglich den Zweck hat, uns zu gut funktionierenden Bürgern zu machen?
    Irgendwann sind wir dann erwachsen, vielleicht so gar alt und merken, dass uns irgendetwas fehlt. Vielleicht fehlt uns ja das Leben!?!

    Wer merkt, dass er Veränderung braucht, sollte dieser auch unbedingt nachgehen, denn irgendwann ist es zu spät und ja, du hast Recht, das der Antrieb von einem selbst kommen muss.

    viele liebe Grüße
    Rebecca

    • Author
      Evelin Chudak 1 Jahr ago

      Ja, das stimm leider! Wir werden von klein auf „geformt“, ob es uns gefällt oder nicht.
      Da ist es dann auch manchmal schwer sich von all den Vorgaben zu lösen, auszubrechen und anzufangen zu leben.
      Ich glaub aber, dass immer mehr Menschen aufwachen und ihrem Herzen folgen 🙂

  5. Jules 1 Jahr ago

    Sehr schöner Beitrag und wie heißt es nicht so schön, jeder ist seines Glückes eigener Schmied. Wenn man selber nicht möchte bzw. nur redet aber nichts ändert, wird sich auch nichts ändern. Man muss sein Leben selbst in die Hand nehmen und für sein Glück, seine Ziele und das Erreichen seiner Träume kämpfen.
    Alles Liebe
    Jules
    http://www.mabelicious.com

  6. Claudia 12 Monaten ago

    Hallo liebe Eve,

    gerade habe ich noch über genau das Thema nachgedacht und bin zufällig ein paar Minuten später auf deinem tollen Blog gelandet!
    Und ich glaube, wir sollten uns selbst öfter an das erinnern, was du schreibst „Andere zu ihrem Glück zwingen funktioniert nicht“. Andere hingegen von unseren eigenen Erwartungen frei zu machen, kann nicht nur ihnen sondern auch uns gut tun. In dem Zusammenhang fällt mir immer dieses Zitat ein “You cannot teach a man anything, you can only help him find it within himself.” – Galileo Galilei

    Liebe Grüße

    Claudia

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