Die magische Pille für all deine Träume

Kennst du es auch, dass du dir die tollsten Vorhaben und Pläne ausmalst, total euphorisch wirst und dir in dem Moment auch sicher bist, dass du dies umsetzen wirst. Oder vielleicht hast du auch schon einen genauen Plan, was du gerne machen würdest oder in deinem Leben ändern willst. Aber irgendwie tut sich dann da doch nichts.

Du hast dann die Ideen und deine Liste an Träumen, jedoch tut sich nichts! Vielleicht ist es mit Ausgaben, Mut, Loslassen oder Entscheidungen verbunden. Dir fällt es dann nicht leicht den ersten Schritt zu machen, denn egal, ob es mit Mut, Geld, Loslassen oder Entscheidungen zu tun hat: du musst etwas dafür TUN.

Träume umsetzen und unser Verstand

Ich kenne es nur allzu gut, manchmal nicht das zu machen, was ich möchte weil ich mich in blöden Gedankenmustern wiederfinde. Doch weiß ich im Vergleich zu früher, wie ich diese Gedankenmuster inzwischen auflösen kann.

Bei den meisten kommen Gedanken auf, wie:

„Ich kann es mir nicht leisten.“

„Das traue ich mich nicht.“

„Ich weiß nicht, was nach dem ersten Schritt kommt.“

„Ich habe keinen richtigen Plan.“

„Ich kann mich nicht entscheiden, womit ich anfangen soll.“

Was steckt dann meistens dahinter?

Ich suche nicht nach Möglichkeiten, wie ich zusätzlich Geld verdienen kann, sondern glaube einfach „Ach, das ist zu teuer, also mache ich es nicht.“ Nur interessanterweise, wenn ich mich für Dinge entschieden habe, die vorerst zu teuer waren und ich ins Tun kam und einfach dem Leben vertraute, dann kamen die Möglichkeiten und das Geld wie von selbst in mein Leben.

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Wenn der Mut mal fehlt, dann pushe ich mich meistens dazu. Denn fehlender Mut ist eine scheiß Ausrede. Natürlich ist es erst unkomfortabel, denn Vorhaben oder Träume kommen oft mit Veränderungen daher. Unser Ego mag das natürlich nicht, doch wenn das Vorhaben ein Herzenswunsch ist, dann sollte man sich genug Selbstwert einräumen und es dennoch tun.

Dabei solltest du dir immer die Frage stellen: „Was ist, wenn ich es nicht tue?“.

Und „Wie fühle ich mich, wenn ich es tue?“.

Auch keinen Plan zu haben, wie man genau vorgeht ist für viele normal. Aber wie so oft, zeigt sich der nächste Schritt, wenn der erste Schritt erstmal gemacht wurde. Als ich wusste, dass ich einen Blog haben wollte, hatte ich absolut keine Ahnung, wie der Hase läuft. Auch heute stehe ich ab und zu vor Herausforderungen und muss immer wieder dazu lernen. Aber das kommt alles ganz automatisch mit dem Tun.

Wir müssen nicht von Anfang an wissen, was alles auf uns zukommt. Denn all das kann sich ganz schnell wieder ändern. Hauptsache ist nur, dass du anfängst.

Und dann ist da natürlich noch die Sache mit den Entscheidungen. Du musst dich entscheiden. Denn X Dinge gleichzeitig zu machen funktioniert nicht. Wenn ich zehn Punkte auf meiner Liste habe und mich nicht entscheiden kann, dann habe ich diese Punkte Wochen oder Monate später noch immer auf der Liste und bin frustriert. Fang mit der Sache an, die dein Herz will und nicht dein Verstand. Und bleib dann dabei, auch wenn es sich an manchen Tagen nicht so stimmig anfühlen mag.

Jede Idee
Jedes Vorhaben
Jedes Versprechen
Jeder Plan

…ist ohne die Tat nichts wert.

Wie oft möchtest du planen, hoffen und wünschen, aber nichts aktiv verändern?

Du musst ins Tun kommen, sonst kann sich auch nichts ändern. Es gibt keine magische Pille, die dir die Schritte abnimmt.

Das Leben bietet dir aber immer wieder Möglichkeiten.

Nimmst du sie wahr? Siehst du sie?

Oder bist du dabei, dich selbst zu bemitleiden und bekommst noch nicht einmal mit, dass es immer wieder Möglichkeiten für dich gibt? Nimm die Scheuklappen ab und sag Ja zu den Möglichkeiten.

TUN und nicht auf ein Wunder warten

Mach dir eine Liste mit all deinen Vorhaben, Abenteuern, Wünschen, Versprechen, Plänen und Träumen.

Schau welche Punkte auf deiner Liste dein Herz höher schlagen lassen oder dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Lass die anderen Punkte dann erstmal weg.

Und nun schreibe dir zu deinen favorisierten Punkten deine Vorgehensweise auf – eine Art Step by Step Plan..(oder auch nur einen Step) – die dich näher an deine Träume oder Wünsche bringt. Und danach fange mit dem Schritt an, den du dir ausgesucht hast.

Und dann heißt es TUN, bis du da bist. Einen Schritt nach dem anderen.

Du möchtest weniger tun?

In den letzten Monaten habe ich auch öfters gehört, dass es schön wäre weniger zu tun. Kann ich auch verstehen, jedoch muss man auch dafür erst ins Tun kommen und vieles umstrukturieren und das Leben anders ausrichten. Und vor allem Entscheidungen treffen. Also selbst das „weniger tun“ geht ohne Handlung nicht.

Es fühlt sich so wundervoll an, sich für seine Wünsche und Träume einzusetzen. Dein Selbstwert wächst enorm dadurch, da du dich entscheidest, dass du es wert bist!

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  1. Christina 10 Monaten ago

    Ja, man kann es nicht oft genug sagen, lesen, hören. Ich glaube echt, dieser Schritt vom Planen/Denken/Lernen hin zum wirklich Machen ist verdammt schwer. Aber mit jedem Schritt wird der Berg kleiner :).

    • Author
      Evelin Chudak 10 Monaten ago

      Hi Christina,
      ja, es bedarf einen richtigen Sprung! So fühlt es sich manchmal für mich an.
      Aber wie du schon sagtest: es wird mit jedem Schritt einfacher 🙂

  2. Frogmouth 7 Monaten ago

    Es scheint viele Menschen zu geben, die Ziele haben, die mit den Füßen scharren, etwas in ihrem Leben verändern wollen, unzufrieden sind, ambitioniert, sich mitreissen lassen vom Strom, an sich arbeiten wollen, sich verbessern möchten, vielleicht unzufrieden sind mit sich selbst usw. Vielleicht kommt es bei vielen aus dem Ego. Es gibt vielleicht diesen „Urwillen“ der viele antreibt, etwas machen oder ändern zu wollen. Viele wirken auf mich ganz hippelig, ständig haben sie irgendetwas vor, sind eingebunden in irgendwelche Abhängigkeiten, soziale Interaktionen und in Sachzwängen gefangen. Vielleicht brauchen sie diese Abhängigkeiten, um sich selbst zu spüren, viele sind süchtig nach Bestätigung. Sie schauen danach, was die Anderen machen und vergleichen sich mit Ihnen. Viele haben viel und sie wollen mehr. Viele wollen Anerkennung von anderen. Das Leben rast an ihnen vorbei vor lauter „Beschäftigt-sein“. Sie wirken so unbewusst. Sie hetzen durch die Matrix wie Unbewusste und Getriebene; große Städte sind voll mit ihnen. Sie hupen an der Ampel, wenn man nicht sofort losfährt. Man möchte ihnen zurufen: Nehmt Abstand von Euren Ambitionen; fokussiert Euch auf das Positive, entspannt Euch, geniesst Euer Umfeld, atmet durch – und geht feiern und tanzen. Lasst Euch gaaaanz viel Zeit und sucht Menschen, die bewusst leben, geht in den Wald, schwimmt im Meer, treibt Sport, macht Kunst. Macht Euer Leben zu Kunst und betrachtet diese Kunst genüsslich. Entschleunigt, lacht und nehmt das Leben nicht so ernst.

  3. Nawi 7 Monaten ago

    Das kenn ich nur zu gut, das man viel zu viel darüber nachdenkt wie man es angehen könnte, anstatt einfach anzufangen. Ich wollte immer im Ausland arbeiten und hab immer überlegt, wie ich das bewerkstelligen kann. Nach meiner Weltreise dachte ich zuerst, nein du kannst das alles nicht, das geht nicht, aber mein Herz hüpfte bei dem blossen Gedanken daran, auszuwandern und wo anders anzufangen. Also hab ich einfach nach Stellen gesucht im Ausland und bin fündig geworden, hab mich beworben und die Stelle tatsächlich bekommen. Es ist so krass, denn am 1. August 2018 geht für mich das Abenteuer Auswandern los und ich kann es kaum noch abwarten! Klar kommen mir mittlerweile immer wieder negative Gedanken in den Weg und der Verstand hat Angst davor, aber ich fühle es tief in mir drin, dass es das absolut richtige ist! Es gibt kein Zurück mehr, denn meine jetzige Stelle ist gekündigt und ich plane meine Auswanderung! Und wie bereits im Artikel erwähnt, der erste Schritt ist der wichtigste! Einfach anzufangen, denn es liegt an einem selbst. Man hat es selbst in der Hand, es kommt niemand mit der Lösung/Pille auf dem Silbertablett serviert vorbei.

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