Leichtes Gepäck – (M)eine Liebeserklärung an die Tunika

Leichtes Gepäck hat für mich mehr als nur eine Bedeutung: Freiheit, Unbeschwertheit, einfach Leichtigkeit im übertragenen wie auch im ganz realen Sinn. Aber der Reihe nach. Zuallererst bedeutet leichtes Gepäck genau das: eine Tasche, ein Koffer, ein Reiseutensil mit geringem Gewicht. In meinem Fall ist es mein heiß geliebter Rucksack, der zur Not auch in wenigen Minuten für jedwede Art der Exkursion gepackt ist. Dabei überschreitet er höchst selten die magische Grenze von sechs Kilogramm und geht somit problemlos als Handgepäck durch. Nun sind sechs Kilo wirklich nicht sehr viel, wenn man plant mit diesen mehrere Tagen, wenn nicht gar Wochen in glücklicher Koexistenz zu verbringen. Sechs Kilo wollen also strategisch klug verteilt sein. Zum einen auf das Notwendige wie Zahnbürste, genügend Unterwäsche und ein zweites Paar Schuhe – glaubt mir, ich habe auf die schmerzhafte Tour gelernt, dass letzteres auch bei einem Kurztrip verdammt essentiell werden kann – zum anderen auf auch Notwendiges, aber in erster Linie Dekoratives wie Hosen, Blusen, Tops und Kleider. Und hier geht das Dilemma los. Wenn ich nur Platz für zwei Hosen habe, welche sollen es dann sein? Nehm ich das lange Hippiekleid mit, das sowohl strand- als auch ausflugstauglich ist? Oder das kurze, schimmernde Kleidchen, das sich so hervorragend mit schummerigem Barlicht verträgt? Inspirationen für mögliche Outfits suche ich sehr gerne hier https://de.defacto.com/. Nach langem, zähen Ringen mit mir selbst – ok, im Laufe der Jahre habe ich gelernt, diese Entscheidung wirklich schnell zu treffen – fällt meine Wahl schlußendlich auf ein langes, schmales Trägerkleid, das meine hübschen Arme betont, vor allem, wenn sich an deren Ende ein eisgekühltes Getränk befindet. Aber halt, ich möchte doch auch Tempel, Klöster, Kirchen, Moscheen, Synagogen und sonstige Heiligtümer besuchen. Und hier kommt sie ins Spiel – meine Tunika. Aus locker leichter Baumwolle ist sie auch bei tropischen Temperaturen angenehm zu tragen. Dank langer Ärmel und eines locker fallenden Schnitts ist sie wirklich ein universal adäquates Kleidungsstück. Ich zieh sie einfach über mein besagtes Trägerkleid und schon bin ich ein überall gern gesehener Gast. Ganz nebenbei sieht sie auch zu den zwei Hosen, die das Rennen um die begehrten Plätze in meinem Rucksack gemacht haben, einfach bezaubernd aus. Und sie ist so handlich und platzsparend zusammenfaltbar, dass ich sie nicht nur als eine Art Notfallüberwurf für spontane Heiligtumsbesuche immer in der Tasche habe, sondern auch – ihr habt es vermutlich bereits geahnt – nicht nur ein Model in meinem großen Reiserucksack beherberge. Neben Baumwolle bieten sich übrigens auch zarte Seide oder andere knitterfreie oder -arme Stoffe an. Oder Leinen. Denn wie schon meine Mutter zu sagen pflegte: „Leinen knittert edel.“

Leichtigkeit in den Alltag bringen

Wir bringen uns doch alle gerne kleine oder große Souvenirs von unseren Reisen mit. Ein paar hübsche Muscheln, eine mit Kamelleder bezogene Trommel, eine kleine Ganesha-Statue aus Bronze, feine Stoffe, exotische Gewürze, Kräuter, Tees. Meine liebsten Reiseandenken sind jedoch Erinnerungen, Geräusche, Farben, Gerüche Empfindungen und Gefühle. Diese stehen nicht dekorativ in meiner Wohnung herum, sondern in einer kleinen Vitrine tief in mir drin, aus der ich sie mal mehr, mal weniger oft hervorhole. Manchmal scheint es allerdings, als würde die Tür der Vitrine klemmen oder ich kann den Schlüssel einfach nicht finden. Was tun? Mir wurde von vielen klugen, zauberhaften und inspirierenden Menschen geraten, ich solle meditieren. Meine Gedanken kommen und gehen lassen, einfach alles loslassen. Hilfreich hierfür ist gerade für Anfänger eine ruhige, entspannte Umgebung, eine bequeme (Sitz-) Position und locker leichte Kleidung, die sich gut anfühlt und nicht einengt z.B. Yogahosen und – ja, genau – Tuniken. Nun bin ich leider nicht der Typ, der einfach alles loslassen kann. Wenn ich mit geschlossenen Augen auf dem Boden sitze oder liege, machen meine Gedanken so ziemlich alles, außer zur Ruhe zu kommen. Da hilft auch meine Lieblingstunika nicht. Genauso wenig wie Räucherstäbchen, Klangschalen, Chanten, der Gesang buddhistischer Mönche oder Buckelwalen zur Paarungszeit. Habe ich alles ausprobiert… Was dagegen ganz fantastisch funktioniert sind treibende Rhythmen: Trommeln, Maracas, Tablas, Darbukas, Djembés oder mein Lieblings-Punk-Rock-Song. Dazu hüpfe, springe, zucke und kreise ich mehr oder weniger graziös durch die Gegend, lasse mich mitreißen und tatsächlich endlich einfach alles los. Tanzmeditation! Für mich einfach das Größte. Was ich dabei am liebsten trage? Was für eine Frage! Natürlich (m)eine Tunika!

Freiheit beginnt im Kopf

Das menschliche Gehirn ist ein seltsames, hoch spannendes Organ, dessen fantastische Eigenschaften wir uns viel öfter zu Nutze machen sollten. Kennt ihr das auch? Es riecht wage nach frischen Waffeln und plötzlich durchzuckt euch ein Gefühl der Geborgenheit? Waffeln, Kindheit und absolute Glückseligkeit sind in meinem Hirn untrennbar miteinander verknüpft. Ähnlich ergeht es mir mit dem Tragen von Tuniken. Ich verbinde dieses zarte Gefühl weich fließenden Stoffes auf der Haut ausschließlich mit positiven Erinnerungen, Glücksmomenten und fantastischer Stimmung. Genau das will ich auch in meinem Alltag viel öfter spüren. Deshalb habe ich mein Lieblingskleidungsstück auch in meine alltägliche Garderobe eingebunden. Es muss ja nicht immer die bunte Hippieversion sein, stilvolle Tuniken, die auch absolut bürotauglich sind, habe ich z.B. hier gefunden https://de.defacto.com/collections/damen-tuniken. Leichtes Gepäck ist immer das, was ihr draus macht.

Freiheit beginnt im Kopf

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